22.07.2009 15:48:23 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Beschwerdekammer des EPA
Die zuständige Kammer konkretiesiert im Rahmen einer eher abstrakten rechtsvergleichenden Überlegung die Voraussetzungen für die Patentierbarkeit einer Erfindung unter Art. 52(1) EPC. Diese eher dem anglo-amerikansichen Case Law entsprechende Praktik erscheint indes nötig, da zur Zeit des Entstehens keine allgemein anerkannte rechtliche Definition des Ausdruckes "Erfindung" bestand. Art. 52(2) EPC stellt darüber hinaus nur eine nicht-abschließende Liste von Elementen dar, welche nicht der Patentierbarkeit unterliegen. Dies führt demnach zu einem zwar formalen Ausschluss des Antrages der Beschwerdeführerin, dieser wird jedoch aufgrund des dogmatischen Vorrangs des Art. 52(1) EPC ignoriert.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/t040154ex1.pdf
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22.07.2009 15:00:11 - T 1242/04 – 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Europäisches Patentamt, techn.Beschwerdekammer
MAN/Bereitstellung produktspezifischer Daten
Die Kammer ist der Auffassung, dass die zentrale Datenbank und der Archivspeicher lediglich nach Art einer Client- Server-Architektur kommunizieren, die unstreitig bereits vor dem Prioritätszeitpunkt der vorliegenden Anmeldung aus dem allgemeinen Fachwissen bekannt war. Die fortlaufenden Datenfiles im Archivspeicher stellen dabei eine naheliegende Umsetzung eines herkömmlichen Wartungsheftes in Form einer elektronischen Datenbank dar. Damit verbunden ist auch, dass im Rahmen der allgemeinen Datenbanktechnik vergleichbar den zugeordneten Identifizierungscodes über eindeutige Indexfelder auf die Daten zugegriffen wird. Insbesondere Client-Computer verfügen über entsprechende Benutzerschnittstellen und kommunizieren über Telekommunikation (z. B. Computernetzwerke) mit dem Server-Computer. Es ist Aufgabe jeglicher Datenverarbeitung, Daten in Form von Datenfiles zu erstellen oder zu ändern und in der Datenbank abzulegen. Speichervorgänge können dabei entweder durch Überschreiben alter Dateien oder aber durch Fortschreiben nach Art einer Historie erfolgen. Mit dem Einsatz bekannter Client-Server-Technik ist auch der Gedanke einer zentralen Datenhaltung zur Vermeidung von Dateninkonsistenzen verbunden, woraus sich quasi als naheliegender Bonuseffekt eine einheitliche Betreuung des Produktes ergibt
http://www.softarepatentnews.de/pdf/MAN-07_4217.pdf
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01.07.2009 14:34:04 - Case number: T 0928/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
A guide display device for use in a video game system
The Board would like to add that applying the Comvik approach (i.e. treating non-technical aspects as constraints in the formulation of the technical problem) in a fair manner must bear in mind its purpose: on the one hand, the approach is to make sure that nontechnical aspects do not support a finding of inventiveness; on the other hand, actual contributions to the technical character by any feature of an invention must be taken into account when assessing inventive step Therefore, in the light of the prior art available to it, the Board judges that the display device and method according to claims 1 and 6, respectively, involve an inventive step.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0928_03.pdf
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01.07.2009 14:05:17 - BGH, X. Zivilsenat, amtl. AZ: X ZB 34/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
automatische Erfassung und Übertragung von Betriebsdaten
Ein Verfahren, bei dem mittels automatischer Erfassung und Übertragung von Betriebsdaten eines ersten medizintechnischen Geräts an eine zentrale Datenbank sowie der Ermittlung von Vergütungsdaten und kalkulatorischen Kosten die Rentabilität der Anschaffung eines zweiten medizintechnischen Geräts errechnet wird, ist als solches nicht dem Patentschutz zugänglich.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghXZB34_03.pdf
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01.07.2009 13:56:55 - BGH, X.Zivilsenat, amtl. AZ: X ZB 33/03
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
BGH
Anbieten interaktiver Hilfe
Ein Verfahren zum Betrieb eines Kommunikationssystems, bei dem von einem Kunden an seinem Rechner vorgenommene Bedienhandlungen erfaßt, an einen zentralen Rechner gemeldet, dort protokolliert und mit Referenzprotokollen verglichen werden, um dem Kunden, wenn er voraussichtlich sonst keinen Auftrag erteilen wird, an seinem Rechner eine interaktive Hilfe anzubieten, ist als solches nicht dem Patentschutz zugänglich.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghXZB33_03.pdf
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01.07.2009 13:54:19 - BGH, X. Zivilsenat, amtl. AZ: X ZB 22/07
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Steuerungseinrichtung für Untersuchungsmodalitäten
Jedenfalls dann, wenn das sich einer Datenverarbeitungsanlage bedienende Verfahren in den Ablauf einer technischen Einrichtung eingebettet ist (wie etwa bei der Einstellung der Bildauflösung eines Computertomografen), entscheidet über die Patentierung nicht das Ergebnis einer Gewichtung technischer und nichttechnischer Elemente. Maßgebend ist vielmehr, ob die Lehre bei der gebotenen Gesamtbetrachtung der Lösung eines über die Datenverarbeitung hinausgehenden konkreten technischen Problems dient.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghxzb22_07.pdf
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01.07.2009 13:47:43 - BGH, X. Zivilsenat, amtl.AZ: X ZB 9/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Signalfolge
Aus dem Fehlen eines beständigen körperlichen Substrats bei einer als Gebrauchsmuster angemeldeten Erfindung folgt nicht notwendig, daß die Erfindung rechtlich als Verfahren im Sinn des § 2 Nr. 3 GebrMG einzuordnen ist. Einen Schutzausschluß für einen solchen Gegenstand sehen die §§ 1, 2 GebrMG seit Inkrafttreten des Produktpirateriegesetzes nicht vor. Einem auf eine Signalfolge, die ein Programm zum Ablauf auf einem Rechner darstellt, gerichteten Schutzanspruch steht der Schutzausschluß des § 2 Nr. 3 GebrMG nicht entgegen.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/XZB903.pdf
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01.07.2009 13:19:33 - 2007-1130 (Serial No. 08/833,892)
US - Schutzfähigkeit - Gericht
United States Court of App. for the Fed. Circuit
IN RE BERNARD L. BILSKI and RAND A. WARSAW
We affirm the decision of the Board because we conclude that Applicants' claims are not directed to patent-eligible subject matter, and in doing so, we clarify the standards applicable in determining whether a claimed method constitutes a statutory "process" under § 101.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/US_07-1130_Bilski.pdf
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29.08.2007 12:20:53 - 20(pat)38/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Elektronischer Zahlungsverkehr
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/2038_00.pdf
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29.08.2007 12:19:18 - 20(pat)14/99
EU - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Gegensprechanlage/Handbedienung
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/2014_99.pdf
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29.08.2007 12:18:04 - 20W(pat)10/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Jackpotzuwachs
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/2010_03.pdf
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29.08.2007 12:16:37 - 20W(pat)8/99
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Automatische Absatzsteuerung
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/2008_99.pdf
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29.08.2007 12:12:02 - 5W(pat)17/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Arzneimittel-Interaktionen/Abrechnung
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/50017_03.pdf
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29.08.2007 12:09:32 - 5W(pat)15/04
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Erzeugung eines Rezepts
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/5015_04
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29.08.2007 12:06:04 - 5W(pat)9/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Datendarstellung am Bildschirm
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/5009_03.pdf
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29.08.2007 12:03:29 - 5W(pat) 6/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Internet-Befragung (Gebrauchsmuster)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/5006_03.pdf
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29.08.2007 12:03:15 - 5W(pat) 6/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Internet-Befragung (Gebrauchsmuster)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/5006_03.pdf
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29.08.2007 12:03:03 - 5W(pat) 6/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Internet-Befragung (Gebrauchsmuster)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/5006_03.pdf
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25.08.2006 15:24:00 - T_0049/04
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPO
Text Processor/WALKER
Following T 643/00 rather than T 125/04, the presentation of natural language text on a display in a manner which improves readability, enabling the user to perform their task more efficiently, relates to how, ie by what physical arrangement of the text, cognitive content is conveyed to the reader and can thus be considered as contributing to a technical solution to a technical problem; reasons 4.5 to 4.7.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0049_04.pdf
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07.06.2006 15:20:26 - T 0469/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
Clipboard formats VI/MICROSOFT
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0469_03.pdf
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07.06.2006 15:17:43 - T 0468/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
Clipboard formats V/MICROSOFT
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0468_03.pdf
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07.06.2006 15:16:45 - T 0467/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
Clipboard formats IV/MICROSOFT
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0467_03.pdf
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07.06.2006 15:15:34 - T 0425/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
Clipboard formats III/MICROSOFT
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0425_03.pdf
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07.06.2006 15:14:30 - T 0411/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
Clipboard formats II/MICROSOFT
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0411_03.pdf
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07.06.2006 14:55:24 - T 0424/03 - 3.5.01
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Data transfer with expanded clipboard formats
1. The claim category of a computer-implemented method is distinguished from that of a computer program. Even though a method, in particular a method of operating a computer, may be put into practice with the help of a computer program, a claim relating to such a method does not claim a computer program in the category of a computer program (point 5.1 of the reasons). 2. A computer-readable medium is a technical product and, thus, has technical character (point 5.3 of the reasons).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0424_03.pdf
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07.06.2006 14:51:01 - T 0914/02 - 3.4.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Method for determining nuclear core loading arrangement
Having technical character is an implicit requirement of the EPC to be met by an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. The involvement of technical considerations, however, is not sufficient for a method which may exclusively be carried out mentally to have technical character. Technical character may be provided through the technical implementation of the method, resulting in the method providing a tangible, technical effect, such as the provision of a physical entity as the resulting product or a non-abstract activity, such as through the use of technical means.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0914_02.pdf
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26.07.2005 19:00:14 - Neutral Citation Number: [2005] EWHC 1589 (Pat)
GB - Schutzfähigkeit - Gericht
IN THE HIGH COURT OF JUSTICE
Case No: CH 2005 APP 0009
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/ch2005app0009.pdf
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25.07.2005 19:21:39 - X ZB 33/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Anbieten interaktiver Hilfe
Ein Verfahren zum Betrieb eines Kommunikationssystems, bei dem von einem Kunden an seinem Rechner vorgenommene Bedienhandlungen erfaßt, an einen zentralen Rechner gemeldet, dort protokolliert und mit Referenzprotokollen verglichen werden, um dem Kunden, wenn er voraussichtlich sonst keinen Auftrag erteilen wird, an seinem Rechner eine interaktive Hilfe anzubieten, ist als solches nicht dem Patentschutz zugänglich.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghXZB33_03.pdf
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25.07.2005 19:18:44 - T 0244/00 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Remote-control/MATSUSHITA
The graphic design of menus is, as a rule, not a technical aspect of a menu-driven control system. Nor is the practical use of such menus genuinely a problem which the skilled person, in his function as a technical expert, is confronted with. (Point 12 of the Reasons for the Decision)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0244_00.pdf
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25.07.2005 19:16:08 - T 0049/99 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Information modelling/INTERNATIONAL COMPUTERS
Information modelling is an intellectual activity and should be treated like any other human activity in a non-technical field, which is, as such, not an invention for the purposes of Article 52(1) EPC. Only the purposive use of information modelling in the context of a solution to a technical problem may contribute to the technical character of an invention.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0049_99.pdf
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25.07.2005 19:13:24 - T 1177/97 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Translating natural languages/SYSTRAN
1. The use of a piece of information in a technical system, or its usuability for this purpose, may convey a technical character to the information itself in that it reflects the properties of the technical system, for instance by being specifically formatted and/or processed. Such information when used in or processed by the technical system may be part of a technical solution to a technical problem and form the basis for a technical contribution of the invention to the prior art. 2. Information and methods related to linguistics may thus in principle assume technical character if they are used in a computer system and form part of a technical problem solution.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T1177_97.pdf
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25.07.2005 19:10:42 - T 0258/97 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Multi-address call/CANON
The assessment of inventive step can only be based on the elements and aspects of the invention in respect to which a technical effect can be established. Whether an invention causes a technical effect is essentially a question of fact. While the EPO has a duty to determine such facts in examination proceedings, the onus is upon the applicant to cooperate in said determination, in particular in the event of doubt (see point 7 of the Reasons for the Decision).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0258_97.pdf
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25.07.2005 19:06:47 - T 931/95 – 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Controlling pension benefits system/PBS PARTNERSHIP
I. Having technical character is an implicit requirement of the EPC to be met by an invention in order to be an invention within the meaning of Article 52(1) EPC (following decisions T 1173/97 and T 935/97) II. Methods only involving economic concepts and practices of doing business are not inventions within the meaning of Article 52(1) EPC. A feature of a method which concerns the use of technical means for a purely non-technical purpose and/or for processing purely non-technical information does not necessarily confer a technical character on such a method. III. An apparatus constituting a physical entity or concrete product, suitable for performing or supporting an economic activity, is an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. IV. There is no basis in the EPC for distinguishing between ”new features” of an invention and features of that invention which are known from the prior art when examining whether the invention concerned may be considered to be an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. Thus there is no basis in the EPC for applying this so-called contribution approach for this purpose. (following decisions T 1173/97 and T 935/97)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0931_95.pdf
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25.07.2005 19:00:09 - T 0172/03 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Order management system and method considering budget limit
1. The term "state of the art" in Article 54 EPC should, in compliance with the French and German text, be understood as "state of technology", which in the context of the EPC does not include the state of the art in commerce and business methods. The term "everything" in Article 54(2) EPC is to be understood as concerning such kind of information which is relevant to some field of technology. 2. From these considerations it follows that anything which is not related to any technological field or field from which, because of its informational character, a skilled person would expect to derive any technically relevant information, does not belong to the state of the art to be considered in the context of Articles 54 and 56, even if it had been made available to the general public before the relevant priority date (see points 8 to 10 of the reasons).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0172_03.pdf
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25.07.2005 18:55:42 - T 258/03 – 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA/EPO
Auction method/HITACHI
I. A method involving technical means is an invention within the meaning of Article 52(1) EPC (as distinguished from decision T 931/95 – Controlling pension benefits system/PBS PARTNERSHIP) (see points 4.1to 4.4 of the reasons). II. Method steps consisting of modifications to a business scheme and aimed at circumventing a technical problem rather than solving it by technical means cannot contribute to the technical character of the subject-matter claimed (see point 5.7 of the reasons).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T258_03.pdf
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25.07.2005 18:52:18 - T 0125/01 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Steuerung eines Gerätes durch Abfrage von Bedienelementen
Die geeignete Umstrukturierung eines Steuerungsprogramms im Hinblick auf die Möglichkeit, weitere technische Gerätefunktionen aufzunehmen und/oder die Bedienbarkeit des Geräts zu verbessern, liefert in Analogie zur Umkonstruktion einer Hardware-Steuerungseinrichtung zu diesem Zweck einen technischen Beitrag zur Erfindung.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0125_01.pdf
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25.07.2005 18:48:52 - T 0643/00 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Image processing apparatus and method therefor
An arrangement of menu items (or images) on a screen may be determined by technical considerations. Such considerations may aim at enabling the user to manage a technical task, such as searching and retrieving images stored in an image processing apparatus, in a more efficient or faster manner, even if an evaluation by the user on a mental level is involved. Although such evaluation per se does not fall within the meaning of "invention" pursuant to Article 52 EPC, the mere fact that mental activities are involved does not necessarily qualify subject matter as non-technical since any technical solutions in the end aim at providing tools which serve, assist or replace human activities of different kinds, including mental ones.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0643_00.pdf
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25.07.2005 18:29:26 - .X ZB 34/03 19.10.2004
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundesgerichtshof (BGH)
Übertragung von Betriebsdaten eines medizinischen Gerätes
Ein Verfahren, bei dem mittels automatischer Erfassung und Übertragung von Betriebsdaten eines ersten medizintechnischen Geräts an eine zentrale Datenbank sowie der Ermittlung von Vergütungsdaten und kalkulatorischen Kosten die Rentabilität der Anschaffung eines zweiten medizintechnischen Geräts errechnet wird, ist als solches nicht dem Patentschutz zugänglich.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghXZB34_03.pdf
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25.07.2005 17:56:09 - 17 W(pat)8/02
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Quellcode
Zur Vollständigkeit einer Lehre auf dem Gebiet der Datenverarbeitung bedarf es regelmäßig keiner Offenbarung des Quellcodes.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17008_02.pdf
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29.06.2004 15:41:28 - BGH, Beschl. v. 24. Mai 2004 - X ZB 20/03 - Bundespatentgericht
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundesgerichtshof (BGH)
Zahlungsverkehr
PatG 1981 § 1 Abs. 2 Nr. 3, Abs. 3 elektronischer Zahlungsverkehr Die Erteilung eines Patents für ein Verfahren, das der Abwicklung eines im Rahmen wirtschaftlicher Betätigung liegenden Geschäfts mittels Computer dient, kommt nur in Betracht, wenn der Patentanspruch über den Vorschlag hinaus, für die Abwicklung des Geschäfts Computer als Mittel zur Verarbeitung verfahrensrelevanter Daten einzusetzen, weitere Anweisungen enthält, denen ein konkretes technisches Problem zugrunde liegt, so daß bei der Prüfung auf erfinderische Tätigkeit eine Aussage darüber möglich ist, ob eine Bereicherung der Technik vorliegt, die einen Patentschutz rechtfertigt. BGH, Beschl. v. 24. Mai 2004 - X ZB 20/03 - Bundespatentgericht
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/bghxzb20_03.pdf
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21.06.2004 15:39:38 - X ZB 9/03
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundesgerichtshof (BGH)
Signalfolge
GebrMG § 2 Nr. 3 Aus dem Fehlen eines beständigen körperlichen Substrats bei einer als Gebrauchsmuster angemeldeten Erfindung folgt nicht notwendig, daß die Erfindung rechtlich als Verfahren im Sinn des § 2 Nr. 3 GebrMG einzuordnen ist. Einen Schutzausschluß für einen solchen Gegenstand sehen die §§ 1, 2 GebrMG seit Inkrafttreten des Produktpirateriegesetzes nicht vor. Einem auf eine Signalfolge, die ein Programm zum Ablauf auf einem Rechner darstellt, gerichteten Schutzanspruch steht der Schutzausschluß des § 2 Nr. 3 GebrMG nicht entgegen. BGH, Beschl. v. 17. Februar 2004 - X ZB 9/03 - Bundespatentgericht
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/XZB903.pdf
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21.06.2004 12:05:53 - 20 W (pat) 314/02
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Preisgünstigste Telefonverbindung
Beschl. vom 10. 5. 2004, 20 W (pat) 314/02 037 Rechtsbeschwerde zugelassen, PatG §§ 1, 4 Preisgünstigste Telefonverbindung 1. Aus Sinn und Zweck des Patentgesetzes folgt, daß eine erfinderische Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs 1, § 4 PatG nur auf einem technischen Beitrag zum Stand der Technik beruhen kann. Die erfinderische Leistung muss auf technischem Gebiet liegen (Fortführung der Senatsentscheidung GRUR 2003, 321 – Elektronischer Zahlungsverkehr). 2. Der Beitrag zum Stand der Technik, anstelle der Gesamtheit mehrerer Telefongespräche nunmehr für jedes EINZELgespräch unter Berücksichtigung auch seiner Dauer den preisgünstigsten Tarif zu ermitteln, liegt nicht auf technischem Gebiet, sondern beruht auf bloßen geschäftlichen Überlegungen, die die erfinderische Tätigkeit nicht stützen können.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/20314_02.pdf
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11.06.2004 16:46:37 - T641/00
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Zwei Kennungen/Comvik
I. Bei einer Erfindung, die aus einer Mischung technischer und nichttechnischer Merkmale besteht und als Ganzes technischen Charakter aufweist, sind in bezug auf die Beurteilung des Erfordernisses der erfinderischen Tätigkeit alle Merkmale zu berücksichtigen, die zu diesem technischen Charakter beitragen, wohingegen Merkmale, die keinen solchen Beitrag leisten, das Vorliegen erfinderischer Tätigkeit nicht stützen können. II. Die zu lösende technische Aufgabe ist zwar nicht so zu formulieren, daß sie Lösungsansätze enthält oder die Lösung teilweise vorwegnimmt, doch scheidet ein Merkmal nur deshalb, weil es im Anspruch vorkommt, nicht automatisch für die Formulierung der Aufgabe aus. Insbesondere wenn der Anspruch auf eine Zielsetzung auf einem nichttechnischen Gebiet verweist, darf diese Zielsetzung bei der Formulierung der Aufgabe als Teil der Rahmenbedingungen für die zu lösende technische Aufgabe aufgegriffen werden, insbesondere als eine zwingend zu erfüllende Vorgabe.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0641_00.pdf
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11.06.2004 16:23:30 - 17 W(pat) 44/02 (nichtamlicher Leitsatz)
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Verfahren zur Höhung von Bestellvorgängen
Ein Verfahren mit dem unter anderem eine Anzahl erfolgreich abgeschlossener Bestellvorgänge erhöht werden kann ist keine Problemstellung technischer Art.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17044_02.pdf
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11.06.2004 16:17:51 - 21 W (pat) 12/02, amtlicher Leitsatz
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Rentabilität eines medizintechnischen Geräts
Rentabilität eines medizintechnischen Geräts 1. Ein Verfahren zum Ermitteln der Rentabilität eines medizintechnischen Geräts, bei dem aus Einsatzdaten des Geräts, der Vergütung des Betreibers und kalkulatorischen Kosten die Rentabilität ermittelt wird, bei dem weder technische Einrichtungen überwacht oder Messgrößen aufgearbeitet werden, noch regelnd oder steuernd eingewirkt wird, sondern ausschließlich betriebswirtschaftliche Abläufe nachvollzogen werden, erschöpft sich in einer Regel für geschäftliche Tätigkeiten und ist nach PatG § 1 Abs 2 Nr 3 vom Patentschutz ausgeschlossen. 2. Die Ermittlung von betriebswirtschaftlichen Daten automatisch vorzunehmen, kann zwar für sich genommen technisch sein, aber für die Lehre des hier beanspruchten Verfahrens stellt dies lediglich eine beiläufige, das im Vordergrund stehende betriebswirtschaftliche Verfahren weiter ausgestaltende Maßnahme dar, was in gleicher Weise auch für die vorliegend lediglich bestimmungsgemäße Nutzung einer Datenverarbeitungsanlage zur automatischen Ermittlung der Rentabilität zutrifft. 3. Eine konkrete Vorrichtung im Sinne einer physikalischen Entität, die für einen bestimmten Zweck hergestellt wird, ist per se technisch, so dass einer Vorrichtung, die in bestimmter, näher definierter Weise eingerichtet ist, der technische Charakter ohne weiteres zukommt.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/21012_02.pdf
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11.06.2004 16:12:22 - 17 W (pat) 46/02, amtlicher Leitsatz
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Transaktion im elektronischen Zahlungsverkehr
Ein Patentanspruch, der auf die Implementierung einer geschäftlichen Methode mit Datenverarbeitungsmitteln gerichtet ist, kann dann nicht zum Kreis der patentfähigen technischen Erfindungen gerechnet werden, wenn die geschäftliche Methode im Vordergrund steht und die Implementierung sich auf den Einsatz von gängigen Datenverarbeitungsmitteln beschränkt.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17046_02.pdf
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11.06.2004 16:04:53 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Rat (24.5.2004)
Vorschlag für eine Softwarepatent-Richtline des Rates - Politische Einigung über gemeinsamen Standp.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/RILI_20040524Ratsvorschlagde.pdf
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11.06.2004 15:59:17 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Europäisches Parlament (18.06.2003)
Bericht über den Vorschlag für eine Richtlinie des Parlamentes und des Rates Soft Patent Richtlinie
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/RILI_20030721Parlamentendg.pdf
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11.06.2004 15:55:20 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Irish EU Presidency (29.01.2004)
Proposal for a Directive of EU-Parli. and the Council on the patentability of comp. imp. inventions
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/RILI_20040129Kompromissvorschlagirisch.pdf
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11.06.2004 15:51:04 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Europäisches Parlament und Rat
Richtlinie des Eu-Parlamentes und des Rates über die Patentierbarkeit von compimp. Erfindungen
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/RILI_20020221Komratde.pdf
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01.08.2003 17:09:41 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
EU-Kommission
Bericht über den Vorschlag der Patentierung von Computerimplementieren Erfindungen
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/Parlamentendg.pdf
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23.04.2003 21:13:26 - SA Sagem / M. Le Directeur de l'Inpi
EU - Schutzfähigkeit - Gericht
Cour d'appel de Paris
Verkaufs- und Identitätsfeststellungssystem via Fernsehnetz
Der Cour d'appel de Paris die Patentfähigkeit eines Verkaufs- und Identitätsfeststellungssystem via Fernsehnetz verneint.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/ca_paris_1.pdf
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23.04.2003 20:50:08 - 17 W(pat) 01/02
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Verfahrens zum Vorabspeichern von Computernetzwerk-Information
1. Die Anmeldung eines Verfahrens zum Vorabspeichern von Computernetzwerk-Information stellt eine technische Lehre dar und ist damit patentfähig. 2. Die Lehre besteht zum einen aus dem Empfangen und Speichern der ausgewählten Information aus dem Computernetzwerk und zum anderen aus dem Übertragen dieser Information aus der pro-aktiven Cache-Speichereinrichtung an die zentrale Cache-Speichereinrichtung in einer bestimmten Art und Weise. Sie erschöpft sich damit nicht in der Auswahl und Zuordnung von Daten, sondern verbessert die Arbeitsweise des Computernetzwerks. 3. Der technische Charakter dieser Lehre ist gegeben, da sie die Funktionsfähigkeit der Datenverarbeitungsanlage als solche betrifft und damit das unmittelbare Zusammenwirken ihrer Elemente ermöglicht. 4. Soweit dem Anspruch hinsichtlich der Neuheit und der erfinderischen Tätigkeit Entgegenhaltungen von Quellen aus dem Internet gemacht wurden, können diese Quellen nicht herangezogen werden, da nicht feststeht, wann und mit welchem Inhalt die fraglichen Internetseiten zur Verfügung standen. Auch die Informationen sogenannter Internet-Archive, die die Historie vorzugebender Internet-Adressen dokumentieren sollen, sind - ungeachtet der Frage der Vollständigkeit und der Zeitnähe - nicht zuverlässiger als die unter jeder anderen Internetadresse abrufbaren Information. (Leitsätze von Jurpc)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17001_02.pdf
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23.04.2003 20:41:29 - 17 W(pat) 41/01
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Ein Verfahren zur rechnergestützten Sprachanalyse
Zur Frage der Patentfähigkeit eines Verfahren zur rechnergestützten Sprachanalyse.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17041_01.pdf
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23.04.2003 20:15:40 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
EU-Kommission
ENTWURF EINES BERICHTS über den Vorschlag zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen
ENTWURF EINES BERICHTS über den Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen (KOM(2002) 92 – C5-0082/2002 – 2002/0047(COD))
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/Bericht488980de.pdf
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23.04.2003 19:59:22 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Ausschuss für Kultur, Jugend, Bildung, Medie
STELLUNGNAHME des Ausschusses für Kultur, Jugend Bildung zur Computersoftware-Richtlinie
STELLUNGNAHME des Ausschusses für Kultur, Jugend, Bildung, Medien und Sport für den Ausschuss für Recht und Binnenmarkt zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen (KOM(2002)0092 – C5-0082/2002 – 2002/0047(COD))
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/Stellungnahme487019de.pdf
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23.01.2003 19:14:04 - 2002/0047 (COD)
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
COUNCIL OF THE EU
Second Proposal of the EU on the patentability of computer implemented inventions
Proposal for a Directive of the European Parliament and of the Council on the patentability of computer-implemented inventions
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/Rilient_13491_REV11.pdf
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23.01.2003 18:58:40 - 17 W(pat) 66/01
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Fuzzy Clustering
Eine Lehre, die lediglich Angaben zu einem mathematischen Verfahren enthält, aber keine Lösung eines konkreten technischen Problems angibt, liegt auch dann nicht auf technischem Gebiet, wenn sie auf technische Systeme eingeschränkt wird. (Amtlicher Leitsatz)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17066_01.pdf
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23.01.2003 18:54:40 - Civil Court of Paris Third Chamber Second Section
EU - Schutzfähigkeit - Gericht
Civil Court of Paris
Infomil SARL ./. Catalina Marketing Corporation
Patentabliy of Methods and Computer Programs
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/Franz_sarl_catalina.pdf
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13.01.2003 17:15:07 - T 0641/00 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal of the EPO
Subscriber identity module (SIM)
1. An invention consisting of a mixture of technical and non-technical features and having technical character as a whole is to be assessed with respect to the requirement of inventive step by taking account of all those features which contribute to said technical character whereas features making no such contribution cannot support the presence of inventive step. 2. Although the technical problem to be solved should not be formulated to contain pointers to the solution or partially anticipate it, merely because some feature appears in the claim does not automatically exclude it from appearing in the formulation of the problem. In particular where the claim refers to an aim to be achieved in a non-technical field, this aim may legitimately appear in the formulation of the problem as part of the framework of the technical problem that is to be solved, in particular as a constraint that has to be met.
http://legal.european-patent-office.org/dg3/biblio/t000641ex1.htm
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03.11.2002 20:11:13 - T 1001/99 - 3.2.3
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal of the EPO
Method & device for measuring the compaction degree of a surface
"The concept of identifying the "contribution to the prior art" and examining whether or not this contribution is of a technical character, as set out in the Guidelines C-IV, 2.2, is isleading because it suggests that only part of the claim, namely the features distinguishing the claimed subject-matter from the prior art, should be examined as to whether it is an invention within the meaning of Article 52(1) EPC by reference to the examples listed in Article 52(2) EPC. The Board follows the conclusion drawn in decision T 931/95 (OJ 2001, 441) that the EPC provides no basis for such a partial consideration of the claims. In fact, there is no basis for distinguishing between the subject-matter of a claim to be examined as to whether it is an invention and another subject-matter of the same claim to be examined for the other substantive requirements of Article 52(1) EPC, i.e. novelty, inventive step and susceptibility for industrial application. In all cases it is the entire claim, including all its features, whether known or unknown, technical or non-technical, which has to be taken as a basis for examination. Thus, the examination as to an exclusion from patentability, by reference to Article 52(2), has to be based on the subject-matter of the claim as a whole, rather than on the contribution which the subject-matter claimed adds to the known art even if this subject-matter is considered as a whole,as further set out in the above indicated part of the Guidelines, to determine whether the subject-matter as a whole relates to an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. Pursuant to Article 52(3) EPC this can only be denied if the claimed subject-matter relates to non-technical subject-matter, for example to a method for performing mental acts or other items listed in Article 52(2) EPC, "as such" which means that it is limited to this subject-matter, e.g a mental act, without involving technical aspects, for example required technical considerations, implied technical effects or a technical problem solved.
http://legal.european-patent-office.org/dg3/biblio/t991001eu1.htm
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03.11.2002 20:00:35 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
EU-Ratspäsidentschaft (Dänemark)
Vermittlungsvorschlag der EU-Ratspäsidentschaft (DK) zur RiLI- computerimplementierte Erfindungen
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/vermittlungsvorschlagdk2.pdf
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03.11.2002 19:57:31 - 23 W(pat) 24/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BPatG)
Computerimplementiertes Verfahren zum Herstellen eines Kabelbaums
Die vom BGH mit seiner Entscheidung vom 13.12.1999 "Logikverifikation" eingeführte Modifikation seines bisherigen, auf den unmittelbaren Einsatz beherrschbarer Naturkräfte ohne Zwischenschaltung menschlicher Verstandestätigkeit beschränkten Technikbegriffs dahin gehend, dass eine auf technischen Überlegungen beruhende Erkenntnis und deren Umsetzung in ein Programm für Datenverarbeitungsanlagen genügt, um die Technizität eines computerimplementieren Verfahrens zu begründen, ist nicht auf bestimmte technische Gebiete, wie dem der Chip-Herstellung für hochintegrierte Schaltungen, beschränkt, sondern gilt - auch im Hinblick auf Art. 27 Abs. 1 Satz 1 des TRIPS-Abkommens - für alle technischen Gebiete, deren technologische Entwicklung den Einsatz von entsprechenden Computerprogrammen erfodert. Dienen die prägenden Anweisungen des beanspruchten computerimplementierten Verfahrens der Lösung eines konkreten technischen Problems - hier der industriellen Herstellung von Kabelbäumen ohne den sonst üblichen Aufbau eines Prototyps -, sind derartige Programme auch nicht gemäß PatG §1Abs. 2 Nr. 3 iVm. §1 Abs. 3 vom Patentschutz ausgenommen, vgl. BGH vom 17.10.2001 "Suche fehlerhafter Zeichenketten" (Mitt. 2001, 553).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/23024_00.pdf
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22.07.2002 10:30:28 - 
DE - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Bundesregierung
Das vorläufige Diskussionspapier der Bundesregierung zum Software-Richtlinienvorschlag der EU-Kom.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/AlternativformulierungRili_II Deutschland.pdf
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19.07.2002 17:20:05 - 17 W(pat) 14/99
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BpatG)
Steuerung von Prozessen unter Verwendung einer Technologie zur maschinellen Sprachverarbeitung
Eine computerimplementierte Lehre, die nicht auf den herkömmlichen Gebieten, der Technik liegt kann dann patentierbar sein, wenn die auf die Datenverarbeitung gerichtete Lehre sich gerade durch eine technische Eigenheit auszeichnet, die unter Berücksichtigung der Zielsetzung patentrechtlichen Schutzes eine Patentierbarkeit rechtfertigt.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17014_99.pdf
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19.07.2002 17:07:11 - 5W (pat) 434/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BpatG)
Klasse für eine objektorientierte Programmiersprache
1. Eine Objektklasse als Ordnungsschema für Objekte nach Art einer geistigen Schablone ist ein gedankliches Konzept und somit keine technische Erfindung iSd. §1 GebrMG. 2. Ein Informatiker ist kein Techniker.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/0543_00.pdf
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02.07.2002 10:14:08 - 17 W (pat) 69/98
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BpatG)
"Suche fehlerhafter Zeichenketten" II
Suche fehlerhafter Zeichenketten - Tippfehler In der Suche fehlerhafter Zeichenketten (Wörter) in einem Text mit Hilfe von Zeichenketten, die sich aus wahrscheinlichem menschlichen, nicht aber technisch bedingtem Fehlverhalten bestimmen, kann eine Leistung auf technischem Gebiet nicht erkannt werden, auch wenn die Suche computerimplementiert ausgeführt wird.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17069a_98.pdf
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27.06.2002 14:18:01 - 
DE - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Bundesregierung
Bundesregierung begrüßt EU-Richtlinie zur Patentierung von Softwareprodukten
Der von der Europäischen Kommission im Februar vorgeschlagene Richtlinienentwurf zur einheitlichen Regelung der Patentierungspraxis von Softwareprodukten ist nach den Worten der Bundesregierung ein guter Ansatz für mehr Rechtssicherheit. Allerdings werde noch geprüft, wie sich die vorgeschlagenen Regelungen konkret auf die Arbeit der Softwareentwickler auswirken werden, teilte die Regierung am 07.06.2002 in ihrer Antwort (BT-Drs. 14/9174) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (BT-Drs.14/9174) mit.
http://194.24.213.162/rsw/shop/default.asp?sessionid=94C85026DB9244868EB235EB12534678&docid=66563&fr
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28.05.2002 10:31:34 - vom 29. 4. 2002, 20 W (pat) 32/00
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
Bundespatentgericht (BpatG)
Elektronischer Zahlungsverkehr
Beschl. vom 29. 4. 2002,20 W (pat) 38/00 Rechtsbeschwerde zugelassen, . PatG §§ 1, 4 Elektronischer Zahlungsverkehr 1. Geht die anspruchsgemäße Anweisung mit der sie - auch - prägenden Verwendung eines Identifizierungscodes und dessen Weitergabe an den Zahlungsempfänger über die bloße Bereitstellung eines Rechnersystems hinaus und dient sie insoweit der Lösung des technischen Problems, den elektronischen Zahlungsverkehr sicher auszubilden, ist das beanspruchte Verfahren weder ein Verfahren für eine geschäftliche Tätigkeit als solches noch ein Plan oder eine Regel hierfür (vergl. BGH Mitt. 2001, 553 = GRUR 2002, 143 - Suche fehlerhafter Zeichenketten). Allein der Umstand, daß beim beanspruchten Verfahren - auch - geschäftliche Inhalte im Vordergrund stehen, kann ihm den erforderlichen Charakter einer technischen Erfindung nicht nehmen. 2. Aus Sinn und Zweck des Patentgesetzes und einschlägigen Entscheidungen des BGH und des EPA folgt, daß eine erfinderische Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs 1, § 4 PatG nur auf einem technischen Beitrag zum Stand der Technik beruhen kann. Zur Ermittlung des technischen Beitrags darf der beanspruchte Erfindungsgegenstand nicht zerlegt und dann nur der Teil der Erfindung auf erfinderische Tätigkeit, d.h. Naheliegen, geprüft werden, der aus den technischen Merkmalen besteht. Vielmehr ist der Gegenstand des Patentanspruchs in seiner Gesamtheit unter Einschluß der an sich nichttechnischen Merkmale zur Ermittlung des technischen Beitrags zu berücksichtigen. Untechnische Bedeutungsinhalte bleiben außer Betracht, sofern sie keinen technischen Bezug aufweisen und auch mittelbar nicht zur Umschreibung eines technischen Merkmals des beanspruchten Gegenstands beitragen.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17038_00.pdf
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06.03.2002 13:55:47 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Französiche Regierung
Stellungnahme der französichen Regierung zur Computersoftware Richtlinie
In einem offenem Brief an die EU hat sich die französische Regierung deutlich gegen den Richtlinenvorschlag zur Softwarepatentierung gewandt.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/brevetlogiciel.pdf
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21.02.2002 14:27:52 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
EU Kommission
Patente: Kommission schlägt Richtlinie für softwaregestützte Erfindungen vor
Die Europäische Kommission hat eine Richtlinie über den Patentschutz computerimplementierter Erfindungen vorgeschlagen. Sie würde sicherstellen, dass softwaregestützte Erfindungen von den nationalen Patentgesetzen einheitlich behandelt würden. Zwar können derartige Erfindung bereits beim Europäischen Patentamt (EPA) oder bei den nationalen Patentämtern der Mitgliedstaaten angemeldet werden, die genauen Bedingungen für die Patentierbarkeit können aber voneinander abweichen. Der Handel mit patentierten Erzeugnissen wird im Binnenmarkt weiterhin auf beträchtliche Hindernisse stoßen, solange bestimmte Erfindungen in einigen Mitgliedstaaten durch ein Patent geschützt werden können, in anderen dagegen nicht. Der Richtlinienvorschlag wird dem EU-Ministerrat und dem Europäischen Parlament zur Verabschiedung im so genannten Mitentscheidungsverfahren vorgelegt.
http://europa.eu.int/comm/internal_market/de/indprop/02-277.htm
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18.02.2002 21:50:20 - Heinze, William [bill.heinze@tkhr.com]
US - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Use Provisional Patent Applications For Best Mode Compliance
http://www.aplf.org/mailer/110701.html
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18.02.2002 21:47:13 - X ZB 3/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Gegensprechanlage
Daß ein Arbeitsgang durch einen Menschen eingleitet oder ausgelöst wird, nimmt der Erfindung nicht die erforderliche Technizität (Nichtamlicher Leitsatz).
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/XZB3_00.pdf
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15.01.2002 17:28:08 - 17 W (pat) 28/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht (BpatG)
Mailingkampagne
"Mailingkampagne" Die Erstellung und Aktualisierung einer Adreßliste für Mailingaktionen beruht auf der Kenntnis der organisatorischen Zusammenhänge und Zielsetzungen für die Durchführung von Mailingkampagnen. Der bloße Einsatz einer Datenverarbeitungsanlage für Mailingkampagnen erfordert noch keine technischen Erkenntnisse, die sich auf körperliche oder physikalische Gegebenheiten konzentrieren. (Amtlicher Leitsatz)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17028_00.pdf
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09.01.2002 13:17:51 - Wolfgang Tauchert
DE - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Zum Begriff der "technischen Erfindung"
Der Autor untersucht insbesondere die Fragen, wodurch sich eine "technische Erfindung" auszeichnet, wie sie definiert werden kann und welcher Begriff der Technik zugrundegelegt werden muss.
http://www.jurpc.de/aufsatz/20020028.htm
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09.01.2002 11:48:04 - 17 W (pat) 5/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Verfahren zum Optimieren von Produktionsprozessen
1. Mit der Lösung des Problems, eine mathematische Abbildung zu finden, die eine anschauliche Darstellung einer gewünschten Zielgröße unter einer Vielzahl von variablen (Prozess-) Größen leistet (SOM), und die auch Rückrechnungen von der Abbildung auf die Prozessgrößen zulässt, wird nicht ein Techniker betraut, der mit dem konkreten Entwurf oder der Verbesserung von technischen oder chemischen Herstellungsprozessen vertraut ist, sondern ein Mathematiker, dem die spezifischen Eigenschaften von verschiedenen mathematischen Abbildungsverfahren bekannt sind. 2. Ist eine profunde Kenntnis der Eigenschaften von mathematischen Abbildungen erforderlich und sind Technische Überlegungen, dh. Überlegungen, die auf eine konkrete Anwendung gerichtet sind, oder eine unmittelbare Auswirkung auf einen Herstellungsprozess bei diesem Verfahren nicht erkennbar, so beruht das Verfahren nicht auf einer technischen Leistung, sondern auf einer mathematischen Methode. (nichtamtlicher Leitsatz)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17005_00.pdf
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09.01.2002 11:16:38 - 17 W (pat) 4/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Patentgericht
Sicherheitssystem für die Ausgabe von Postgebühren
Ein Sicherheitssystem für die Ausgabe von Postgebühren mit der Aufgabe, bei der Ausgabe von Postgebühren die Zahl der benötigten Durchläufe zu verringern, die Kosten zu senken und das Erfordernis, teure Anlagen benützen zu müssen, zu reduzieren, ist technisch und erschöpft sich nicht in einer bloßen Regel für eine geschäftliche Tätigkeit, da sie auf dem Gebiet des Postversandes zur Erstellung von Adressenlisten für Poststücke, die jeweils eine Versandmenge bilden, dient, wobei jede Adresse in der Liste mit einer eindeutigen und verschlüsselten Zahl (für spätere Frankierkontrollen) versehen ist. (nichtamtlicher Leitsatz)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17004_00.pdf
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27.11.2001 20:28:18 - XZB 16/00
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Fehlerhafte Zeichenkette
a) Das Patentierungsverbot für Computerprogramme als solche verbietet, jedwede in computergerechte Anweisungen gekleidete Lehre als patentierbar zu erachten, wenn sie nur - irgendwie - über die Bereitstellung der Mittel hinausgeht, welche die Nutzung als Programm für Datenverarbeitungsanlagen erlauben. Die prägenden Anweisungen der beanspruchten Lehre müssen vielmehr insoweit der Lösung eines konkreten technischen Problems dienen. b) Eine vom Patentierungsverbot erfaßte Lehre (Computerprogramm als solches) wird nicht schon dadurch patentierbar, daß sie in einer auf einem herkömmlichen Datenträger gespeicherten Form zum Patentschutz angemeldet wird.
http://www.rechtscentrum.de/datenbank/dokumente/patent/13.pdf
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30.08.2001 18:18:34 - T 0474/98
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPO
Method and device for calculating relationship between pre-edged lens and spectacle lens
Claims do not claim programs for computers or methods for performing mental acts as such, when the steps of digitally measuring parameters, converting measured values into differing coordinate values are linked to further method steps such as comparison of values, judging of parameters and carrying out the step of edging a lens i.e. steps which are clearly technical. (not official)
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t980474eu1.htm
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30.08.2001 18:13:39 - T 0995/97
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPO
Method of calculating work burden index and apparatus for carrying out said method
Features related to the use of a calculating method in the environment of a technical process of changing a work procedure just represent the technical contribution which, in accordance with the case law of the Boards of Appeal (e.g. T 208/84, section 5; T 769/92, section 3.3; T 953/94, section 6.2 and T 833/91, section 3.1), is necessary to ensure that the subject-matter does not fall under Article 52(2)(3) EPC. (not official)
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t970995eu1.htm
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18.06.2001 10:16:45 - 17 W(pat) 3/00
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
Bundespatentgericht (BpatG)
SOM-basiertes Versuchsverfahren
Ein Verfahren bei dem Versuchsparameterkombinationen durch eine neuronale Analyse nach der Methode der selbstorganisierenden Karten (SOM) nach Kohonen in Beziehung zueinander ausgewertet werden, um auf dieser Grundlage neue Versuchsparamter zu bestimmen ist eine mathematische Methode als solche und daher nach §1 Abs. 2 und 3 PatG nicht als Erfindung anzusehen.(Nichtamtlicher Leitsatz)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/17003_00.pdf
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24.04.2001 10:07:43 - BGH 24.10.2000 X ZR 72/98
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Wetterführungspläne
24.10.2000 X ZR 72/98 Wird ein Computerprogramm von einem Arbeitnehmer in Wahrnehmung seiner betrieblichen Aufgaben geschaffen, kommt ein Anspruch auf Arbeitnehmervergütung grundsätzlich nicht in Betracht. Wetterführungspläne UrhG § 69 b ArbnErfG §§ 2, 3, 9 ff. (Amtlicher Leitsatz) Ein über den Geltungsbereich des §§ 69b Urhebergesetzes hinausgehenden technischen Charakter der Software kann nicht begründet werden, wenn durch die Software eine Zeichnung unter Verwendung von Daten und einem handelsüblichen Computer automatisch erstellt wird. (nicht amtlicher Leitsatz)
http://www.baurechtscentrum.de/datenbank/dokumente/801.pdf
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23.04.2001 18:15:34 - 
JP - Schutzfähigkeit - Patentamt
JPO
Report on Comparative Study Carried Out under Trilateral Project 24.2 (Computer-Software)
Report on Comparative Study Carried Out under Trilateral Project 24.2 (Computer-Software) Examination
http://www.jpo.go.jp/saikine/utp242_m.htm
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17.04.2001 22:18:23 - T 208/84
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Beschwerdekammer des EPA
VICOM
I. Auch wenn der einer Erfindung zugrunde liegende Gedanke auf einer mathematischen Methode beruht, wird mit einem Anspruch, der auf ein technisches Verfahren gerichtet ist, bei dem diese Methode verwendet wird, kein Schutz für die mathematische Methode als solche begehrt. II. Ein Computer bekannten Typs, der so vorbereitet ist, daß er nach einem neuen Programm arbeitet, kann nicht als Teil des Stands der Technik im Sinne des Artikels 54 (2) EPU gelten. III. Ein Anspruch auf ein technisches Verfahren, das programmgesteuert abläuft (wobei das Programm durch Hardware oder Software realisiert sein kann), kann nicht als auf ein Computerprogramm als solches gerichtet angesehen werden. IV. Ein Anspruch, der als auf einen Computer gerichtet angesehen werden kann, der so vorbereitet ist, daß er ein technisches Verfahren nach einem bestimmten Programm (das durch Hardware oder Software realisiert sein kann) steuert oder durchführt, kann nicht als auf ein Computerprogramm als solches gerichtet angesehen werden.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/vicom.pdf
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17.04.2001 22:12:41 -  BGH, Urt.v. 11.3.1986 - X ZR 65/85 (BPatG)
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Flugkostenminimierung
Amtlicher Leitsatz: Werden bei einem Verfahren (hier: Verfahren zur Minimierung von Flugkosten) sowohl von Naturkräften abgeleitete Meßwerte als auch betriebswirtschaftliche Faktoren rechnerisch in der Weise miteinander verknüpft, daß das Ergebnis der Recbnung einen Steuervorgang auslöst (hier: Änderung des Treibstoffdurchsatzes), so ist das Verfahren dann keine der Patentierung zugängliche technische Lehre, wenn die markt- und betriebswirtschaftlichen Faktoren den entscheidenden Beitrag zur Erreichung des erstrebten Erfolgs liefern und die eingesetzten Naturkräfte demgegenüber an Bedeutung zurücktreten.
http://
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17.04.2001 21:51:20 - 
US - Schutzfähigkeit - Gericht
U.S. Fed Circuit Court of Appeals
STATE STREET v SIGNATURE
a machine programmed with the Hub and Spoke software and admittedly produces a "useful, concrete, and tangible result renders it statutory subject matter
http://laws.findlaw.com/fed/961327.html
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17.04.2001 21:35:19 - 
US - Schutzfähigkeit - Gericht
U.S. Fed Circuit Court of Appeals
AT&T v EXCEL COMMUNICATIONS
a mathematical algorithm may be an integral part of patentable subject matter such as a machine or process if the claimed invention as a whole is applied in a “useful” manner.
http://laws.findlaw.com/fed/981338.html
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17.04.2001 21:02:39 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
JPPTO
Report on Comparative Study Carried Out Under Trilateral Project 24.2
Trilateral comparative study of examination practices in the field of computer-related technology
http://www.jpo.go.jp/saikine/utp242_m.htm
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17.04.2001 20:57:55 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Report on Comparative Study Carried Out Under Trilateral Project B3b
comparative study on computer implemented business methods of the three offices (jpo,epo, uspto)
http://www.european-patent-office.org/tws/b3b_start_page.htm
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17.04.2001 20:41:48 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Europäische Kommission
Antworten auf das Sondierungspapier der EU betreffend computer-implementierter Erfindungen
http://europa.eu.int/comm/internal_market/de/intprop/indprop/softreplies.htm
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17.04.2001 20:39:17 - 
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Europäische Kommission
Sondierung zur Patentierbarkeit computer-implementierter Erfindungen
http://europa.eu.int/comm/internal_market/de/intprop/indprop/softpatde.htm
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17.04.2001 20:28:46 - Bernd Lutterbeck , Robert Gehring, Axel H. Horns
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
SICHERHEIT IN DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE UND PATENTSCHUTZ FÜR SOFTWARE-PRODUKTE - EIN WIDERSPRUCH?
KURZGUTACHTEN Erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
http://www.sicherheit-im-internet.de/news/news.phtml?nnid=588
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17.04.2001 20:24:22 - 
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
JPPTO
Examination of business-related inventions and software-realted inventions in Japan
http://www.jpo.go.jp/infoe/treatment.htm
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17.04.2001 20:17:27 - BPatG, Beschl. vom 14. Juni 1999 —20W (pat) 8/99 (rechtskräftig)
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
Bundespatentgericht
Automatische Absatzsteuerung
1 Auf Technizität ist — ebenso wie auf Patentfähigkeit — der gesamte Anspruchsinhalt zu untersuchen, nicht nur einzelne Gesichtspunkte oder nur vorgeschaltete Überlegungen, die zur Erfindung führen. Es geht nicht an, die Lehre eines Patentanspruchs unter Abziehung wesentlicher Bestandteile ihres Gesamtinhalts so weit zu entkleiden, daß letztlich nur mehr eine gedankliche Anweisung übrig bleibt. 2.Bei einem automatischen ,,Verfahren zur automatischen Absatzsteuerung von Waren oder Dienstleistungen“ bei dem die einzelnen Schritte der selbständig von der Vorrichtung abgearbeitet werden, ist eine Zwischenschaltung der menschlichen Verstandestätigkeit ausgeschlossen und der Einsatz beherrschbarer Naturkräfte verlangt. Aufgrund der engen Verknüpfung vom Vorrichtungsmerkmalen mit dem Verfahren erschöpft es sich nicht in einer betriebswirtschaftlichen Regel. 3. Der technische Charakter einer Lehre wird nicht dadurch fraglich, dass Programme auf einem üblichen universell einsetzbaren Rechner mit üblichen Komponenten ablauten und somit von einem solchen Rechner nur der bestimmungsgemäße Gebrauch gemacht wird. (Nichtamtliche Leitsätze)
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17.04.2001 18:51:42 -  BPatG, Beschl.v. 25. 3. 1996 - 20 W (pat) 12/94
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht
Viterbi-Algorithmus
Durch die in einen Patentanspruch aufgenommene Zweckangabe "zum Empfang von über einen gestörten Kanal übertragenen Signalen" kann der Algorithmus in enger Beziehung zu technischen Vorgängen stehen, wenn er inhaltlich so auf technische Größen festgelegt wird, daß die Lehre als technisch gewertet werden kann.
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17.04.2001 18:41:17 - BGH, Beschl.v. 1.6.1991 - X ZB 24/89 (BPatG)
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Chinesische Schriftzeichen
Amtlicher Leitsatz: Es fehlt an einer Lehre zum technischen Handeln, wenn der Erfolg der zum Patentschutz angemeldeten Lehre mit gedanklichen Maßnahmen des Ordnens der zu verarbeitenden Daten steht und fällt.
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17.04.2001 18:28:08 - BGH, Beschl.v. 11.6.1991 - X ZB 13/88 (BPatG)
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
BGH
Seitenpuffer
Amtliche Leitsätze: 1. Eine programmbezogene Lehre ist technisch, wenn sie die Funktionsfähigkeit der Datenverarbeitungsanlage als solche betrifft und damit das unmittelbare Zusammenwirken ihrer Elemente ermöglicht (Ergänzung zu BGHZ 67, 22, 291 ) Dispositionsprogramm). 2. Ein Verfahren, das in der Erfassung und Speicherung der Information über den aktuellen Speicherbereich eines in einer Datenverarbeitungsanlage ablaufenden Rechenprozesses und in einer bestimmten Ladestrategie für einen dem bevorzugten Zugriff unterliegenden, aber nur eine Auswahl von Speicherseiten fassenden Speicher (Seitenpuffer) besteht, betrifft die Funktionsfähigkeit der Datenverarbeitungsanlage als solche; es enthält die Anweisung, die Elemente einer Datenverarbeitungsanlage beim Betrieb unmittelbar auf bestimmte Art und Weise zu benutzen. 3. Ob eine Lehre zum technischen Handeln vorliegt, hängt nicht davon ab, ob die Lehre neu, fortschrittlich und erfinderisch ist.
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17.04.2001 18:21:44 -  BGH, Urt.v. 4.2.1992 - X ZR 43/91 (BPatG)
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Tauchcomputer
Amtliche Leitsätze: 1. Die Nichtigkeitsklage kann entsprechend § 265 Abs. 2 ZPO auch dann weiter gegen den in der Patentrolle eingetragenen Inhaber gerichtet bleiben, wenn das streitbefangene Patent nach Eintritt der Rechtshängigkeit auf einen anderen übertragen und der Erwerber inzwischen in die Patentrolle eingetragen ist (Fortführung von BGHZ 72, 236 1) - Aufwärmvorrichtung; abweichend von RGZ 72, 242 und RG GRUR 1938, 581). 2. Wer Tiefenmesser, Zeitmesser, Datenspeicher, Auswerte- und Verknüpfungsstufe, Wandlereinrichtung sowie Anzeigemittel nach einer bestimmten Rechenregel (Programm oder Denkschema), d. h. in Abhängigkeit der anzuzeigenden Gesamtauftauchzeit von durchtauchten Tiefen und Zeiten, betreibt und es ermöglicht, mit Hilfe von Meßgeräten ermittelte Meßgrößen in der Anzeigeeinrichtung automatisch ohne Einschaltung der menschlichen Verstandestätigkeit anzuzeigen, gibt eine Lehre zum technischen Handeln. 3. Enthält eine Erfindung technische und nichttechnische Merkmale, so ist bei deren Prüfung auf erfinderische Tätigkeit der gesamte Erfindungsgegenstand unter Einschluß einer etwaigen Rechenregel zu berücksichtigen.
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17.04.2001 18:16:47 - Beschluß des Bundesgerichtshofs 13. Mai 1980 - Aktz.: X ZB 19/78 (BPatG)
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
ABS (Antiblockiersystem)
Zur Frage der technischen Erfindung. ( nicht amtlicher Leitsatz: Bei einer Lehre, die sich mit verschiedenartigen technischen Mitteln verwirklichen läßt, um damit unmittelbar einen übersehbaren Erfolg zu erzielen, ist der Anmelder nicht genötigt, in den Patentanspruch die konkreten Mittel aufzunehmen, mit denen die neue, als erfinderisch beanspruchte prinzipielle Lehre verwirklicht werden kann. Vielmehr genügt es, die Lehre mit dem alle vorgeschlagenen Mittel kennzeichnenden Prinzip im Patentanspruch zu umschreiben, wenn der Fachmann die Erfindung aufgrund des Gesamtinhalts der Anmeldungsunterlagen anhand seines Fachkönnens ohne weiteres verwirklichen kann.)
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17.04.2001 18:04:50 - T 0110/90 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal
IBM Text transforming
1. Control items (e.g. printer control items) included in a text which is represented in the form of digital data are characteristic for the text- processing system in which they occur in that they are characteristic for the technical internal working of that system. Therefore, such control items represent technical features of the text-processing system in which they occur (Following decision T 163/85 "Colour television signal/BBC", OJ EPO 1990, 379). 2. Consequently, transforming control items which represent technical features belonging to one text-processing system into those belonging to another text-processing system represents a method having technical character. 3. If a method of transforming text represented as digital data according to which a source document, cast in a first editable form including a plurality of input control items, is transformed into a target document, cast in a second editable form including a plurality of output control items compatible therewith, is implemented by an appropriately programmed computer, the steps of that method represent rather the algorithm on which the computer program is based than a computer program as such and the program must be considered to be the technical means for carrying out the (technical) method (following decision T 208/84, "Computer related invention/VICOM", OJ EPO 1987, 14, reason 12).
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t900110ex1.htm
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17.04.2001 17:28:20 - T 1002/92 - 3.4.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal
SYSTEM FOR DETERMINING THE QUEUE SEQUENCE
Scheme or method of doing business: SYSTEM FOR DETERMINING THE QUEUE SEQUENCE FOR SERVING CUSTOMERS AT A PLURALITY OF SERVICE POINTS
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t921002ex1.htm
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17.04.2001 17:19:09 - Report to the European Commission
EU - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Study Contract ETD/99/B5-3000/E/106: The Economic Impact of Patentability of Computer Programs
http://europa.eu.int/comm/internal_market/en/intprop/indprop/study.pdf
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17.04.2001 17:07:09 - T 1194/97 - 3.5.2
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Beschwerdekammer des EPA
Phillips (Datenträger)
I.Bei einem Aufzeichnungsträger, der dadurch gekennzeichnet ist, daß darauf funktionelle Daten aufgezeichnet sind, geht es nicht um eine Wiedergabe von Informationen als solche; er fällt deshalb nicht unter den Patentierungsausschluß nach Artikel 52 (2) d) und (3) EPÜ (Entscheidungsgründe 3.3). II. Der Begriff funktionelle Daten schließt in diesem Zusammenhang eine Datenstruktur ein, die so definiert ist (hier: Informationen für die Synchronisation codierter Bildzeilen, Zeilennummern und Adressen), daß sie inhärent die technischen Merkmale des Systems aufweist (hier: Lesevorrichtung samt Aufzeichnungsträger), in dem der Aufzeichnungsträger verwendet wird (in Weiterführung von T 163/85, Farbfernsehsignal/BBC, ABl. EPA 1990, 379).
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t971194dp1.htm
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17.04.2001 17:04:13 - Dr. Wolfgang Tauchert
DE - Schutzfähigkeit - Sonstiges
Zur Beurteilung des technischen Charakters von Patentanmeldungen aus dem Bereich der Datenverarbeit.
http://www.jurpc.de/aufsatz/19970027.htm
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17.04.2001 16:58:27 - 29. Februar 2000 — 17 W (pat) 69/98
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht
Datenträger / Zeichenkette
Unter einem "Computerprogramm als solchen" ist der Programmcode und dessen Aufzeichnung auf einem Datenträger zu verstehen (nicht offizieller Leitzsatz)
http://www.jurpc.de/rechtspr/20000195.htm
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17.04.2001 16:47:57 - Beschluß vom 07.05.98 17 W(pat) 55/96
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
Bundespatentgericht
Sprachanalyseeinrichtung
Zur Frage der Technizität einer Sprachanalysevorrichtung
http://www.jurpc.de/rechtspr/19990040.htm
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17.04.2001 16:18:27 - T 0931/95 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal
Pension Benefit Systems
1. Having technical character is an implicit requirement of the EPC to be met by an invention in order to be an invention within the meaning of Article 52(1)EPC. (following decisions T 1173/97 and T 935/97) 2. Methods only involving economic concepts and practices of doing business are not inventions within the meaning of Article 52(1) EPC. A feature of a method which concerns the use of technical means for a purely non-technical purpose and/or for processing purely non-technical information does not necessarily confer a technical character to such a method. 3. An apparatus constituting a physical entity or concrete product, suitable for performing or supporting an economic activity, is an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. 4. There is no basis in the EPC for distinguishing between "new features" of an invention and features of that invention which are known from the prior art when examining whether the invention concerned may be considered to be an invention within the meaning of Article 52(1) EPC. Thus there is no basis in the EPC for applying this so-called contribution approach for this purpose. (following decisions T 1173/97 and T 935/97)
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t950931eu1.htm
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17.04.2001 16:06:26 - T 0769/92
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Board of Appeal
Sohei
I. An invention comprising functional features implemented by software (computer programs) is not excluded from patentability under Article 52(2)(c), (3) EPC, if technical considerations concerning particulars of the solution of the problem the invention solves are required in order to carry out that same invention. Such technical considerations lend a technical nature to the invention in that they imply a technical problem to be solved by (implicit) technical features. An invention of this kind does not pertain to a computer program as such under Article 52(3). II. Non-exclusion from patentability cannot be destroyed by an additional feature which as such would itself be excluded, as in the present case features referring to management systems and methods which may fall under the "methods for doing business" excluded from patentability under Article 52(2)(c), (3) EPC (following established case law according to which a mix of features, some of which are excluded under Article 52(2) and (3) EPC and some of which are not so excluded, may be patentable (in contrast to recent case law concerning inventions excluded by Article 52(4) EPC, cf. T 820/92 according to which one feature excluded under Article 52(4) EPC suffices for the whole claim to be excluded from patentability)).
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t920769ex1.htm
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17.04.2001 15:59:41 - T 1173/97 - 3.5.1
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
Beschwerdekammer des EPA
IBM
Ein Computerprogrammprodukt fällt nicht unter das Patentierungsverbot nach Artikel 52 (2) und (3) EPÜ, wenn es beim Ablauf auf einem Computer einen weiteren technischen Effekt bewirkt, der über die "normale" physikalische Wechselwirkung zwischen dem Programm (Software) und dem Computer (Hardware) hinausgeht.
http://www.european-patent-office.org/dg3/biblio/t971173dp1.htm
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12.04.2001 16:49:11 - 
DE - Schutzfähigkeit - Patentamt
Deutsches Patent- und Markenamt
Stellungnahme des Präsidenten des DPMA zur Patentierung von Software
Der Präsident des Deutschen Patent- und Markenamtes bestätigt die Patentfähigkeit von Software unter bestimmten Voraussetzungen.
http://www.dpma.de/infos/pressedienst/pm010320.html
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12.04.2001 15:59:28 - X ZB 15/98
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Sprachanalyseeinrichtung
11.5.2000 X ZB 15/98 a)Einer Vorrichtung (Datenverarbeitungsanlage), die in bestimmter Weise programmtechnisch eingerichtet ist, kommt technischer Charakter zu. Das gilt auch dann, wenn auf der Anlage eine Bearbeitung von Texten vorgenommen wird. b)Für die Beurteilung des technischen Charakters einer solchen Vorrichtung kommt es nicht darauf an, ob mit ihr ein (weiterer> technischer Effekt erzielt wird, ob die Technik durch sie bereichert wird oder ob sie einen Beitrag zum Stand der Technik leistet. c)Dem technischen Charakter der Vorrichtung steht es nicht entgegen, daß ein Eingreifen des Menschen in den Ablauf des auf dem Rechner durchzuführenden Programms in Betracht kommt. Sprachanalyseeinrichtung PatG 1981 § 1 Abs. 1 BGH, Beschluß vom 11. Mai 2000 - X ZB 15/98— Bundespatentgericht
http://www.baurechtscentrum.de/datenbank/dokumente/659.pdf
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12.04.2001 13:33:39 - X ZB 11/98
DE - Schutzfähigkeit - Gericht
BGH
Logikverifikation
13.12.1999 X ZB 11/98 a) Die Beantwortung der Frage, ob eine auf ein Programm für Datenverarbeitungsanlagen gerichtete Patentanmeldung die nach § 1 Abs. 1 PatG vorausgesetzte Technizität aufweist, erfordert eine wertende Betrachtung des im Patentanspruch definierten Gegenstandes. b) Betrifft der Lösungsvorschlag einen Zwischenschritt im Prozeß, der mit der Herstellung von (Silicium-)Chips endet, so kann er vom Patentschutz nicht deshalb ausgenommen sein, weil er - abgesehen von den in dem verwendeten elektronischen Rechner bestimmungsgemäß ablaufenden Vorgängen - auf den unmittelbaren Einsatz von beherrschbaren Naturkräften verzichtet und die Möglichkeit der Fertigung tauglicher Erzeugnisse anderweitig durch auf technischen Überlegungen beruhende Erkenntnisse voranzubringen sucht (Ab-weichung von BGHZ 115, 23, 30 - Chinesische Schriftzeichen). Logikverifikation PatG 1981 § 1 Abs. 1 Aktenzeichen: XZB11/98 Paragraphen: PatG§1 Datum: 13.12.1999
http://www.baurechtscentrum.de/datenbank/dokumente/1123.pdf
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05.04.2001 16:08:19 - T 115/85
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Computerbezogene Erfindung
1. Das automatische optische Anzeigen von Zuständen, die in einer Vorrichtung oder einemSystem auftreten, ist im Grunde eine technische Aufgabe. 2. Selbst wenn man der Auffassung sein kann, dass die der Erfindung zugrunde liegende Idee, in einem Computerprogramm besteht, kann ein Anspruch, der auf die Verwendung dieses Programms zur Lösung einer technischen Aufgabe gerichtet ist, nicht als Schutzbegehren für dasProgramm als solches im Sinne des Artikels 52(2)(c) und (3) EPÜ angesehen werden.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0115_85.pdf
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05.04.2001 16:08:16 - T 0833/91
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPA
Simulation of computer program external interfaces
The contribution made to the art by the only features which are novel against the citation cannot be regarded as technical. The dynamic modification of the external interfaces displayed by interactive communication of the user with the computer neither solves a technical problem nor changes the principal internal working of the computer nor has a technical effect. No contribution to the art outside the field of matters excluded from patentability can thereforebe recognised.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0833_91.pdf
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05.04.2001 16:08:14 - T 0453/91
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPO
A method of functional analysis
If all of the steps of a method relate only either to a mathematical method or to the use of a computer for carryig them out, may not be excluded as such from patentability by the insertion of a expression like "for use in the control of a process", when the process is physical.
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0953_94.pdf
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05.04.2001 16:08:13 - T 453/91
EU - Schutzfähigkeit - Patentamt
EPO
Method for physical VLSI-chip design
A claim directed to a "method of manufacturing a semiconductor chip", making use of a non-patentable design method, should, for being directed to a patentable invention, include (in addition to the designing steps) the necessary technical feature directed to the actual "producing" of thedesigned chip. (not official)
http://www.softwarepatentnews.de/pdf/T0453_91.pdf
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